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“Mensch Katl, pass bloß auf. Siehst echt geschafft aus. Tritt mal bissel kürzer.”.

Die Besorgten melden sich.

Sie untermauern ihre Hinweise mit einem rührenden Blick, schräg geneigtem Kopf und leicht klagendem Tonfall. Sie fragen weder nach dem Erreichten, noch nach Erfolgen, Zielen oder aktuellen Plänen.

Stattdessen säuseln sie lieblich weiter. Von dunklen Augenringen, mehr Schlaf und weniger machen. Sie legen wohlmeinend die Hand auf Deinen Arm, schenken Dir einen beschwörenden Blick und nennen mindestens drei weitere Menschen, denen ebenfalls aufgefallen ist, auf welch hochgefährlichem Weg Du Dich befindest.

Die Mittelmäßigen sind unglaublich eifrig, wenn sie erkennen, dass Du aufstehst und ausbrichst.

Raus aus dem Kleinklein. Raus aus Lamentieren über das ungerechte, schwere Leben. Raus aus Starre, Enge, Unbeweglichkeit.

 

Dann gibts noch die engen Powerpartner. Sie würdigen die neueste, verwirklichte Idee, fragen nach dem nächsten Ziel, nehmen die Strategie mit Dir auseinander. Und meinen beim Verabschieden erfrischend locker: “Wann chillen wir demnächst im besten Spa?”.

Was unterscheidet die beiden Spezies? Besorgte Rat-Schläger und starke, echte Weggefährten?

Die innere Haltung. Die grundsätzliche Einstellung zum Leben, zu Erfolg, zu Fülle und Reichtum. 

 

Die Offenheit für Hinterfragen. Die Bereitschaft, sich unbequemen Wahrheiten zu stellen.

Die Besorgten haben sich fürs Jammern entschieden. Für Mangel und Frust. Für die Mir-Geschieht-Rolle.

Das Leben – klar – nimmt sie beim Wort und zeigt ihnen bei jeder Gelegenheit Breitseite. Aber statt aufzuwachen und sich die hochinteressante Frage zu stellen: “Und was hat das Ganze mit mir zu tun?”, wird noch lauter angeklagt. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion geht gegen Null.

Deine Bewegung macht jenen, die sich gegen Veränderung sträuben und ausgessene Komfortzonensofas bevorzugen, ihren eigenen Stillstand direkt und unverblümt deutlich.

Sie nehmen wahr – bewusst oder unbewusst – wie langweilig ihr Leben ist. Die Pfiffigen unter ihnen lassen sich von Deinem Feuer anstecken. Die ewig Gestrigen erzählen Dir weiter alte Märchen von bösen, erfolgreichen Menschen und dem gefährlichen Leben.

Wie gelingt es Dir, Dich nicht einlullen und aufhalten zu lassen, sondern – trotz Augenringen – auf Spur zu bleiben?

 

1. Erkenne den Unterschied zwischen Dauerschuften und Extrameile.

Ersteres tust Du aus einer falschen, unbewussten Prägung heraus. Du hast irgendwann gelernt, dass das Leben Dir nichts schenkt, dass es hart ist, und Du Dich anstrengen und abrackern musst.

Die Extrameile gehst Du, weil Du einer strahlenden Vision – Deinem Stern – folgst. Weil Du ein starkes WARUM in Dir spürst. Weil Du Dich für mindestens 2-3 Jahre mit Dir und Deinem Ziel committed hast. Zu 100%. Dieses innere Standing woppt locker jeden Rat-Schlag.

2. Formuliere klar für Dich, worauf Du bereit bist, vorübergehend zu verzichten.

Was lässt Du weg, um die Weiterbildung finanzieren zu können oder den Coach? Welche Parties finden ohne Dich statt?

Weil Du weißt, dass Du Dir netten Annehmlichkeiten wie Urlaub & Co in 2, 3 Jahren locker, flockig, zehnfach leisten kannst. Weil Du spürst, dass Dich 10, 15, 30 Minuten Meditation am Morgen stärker und fokussierter in Deinen Tag starten lassen. Weil Du längst erkannt hast, dass Fernsehen und Alkohol Deiner geistigen Klarheit weniger dienlich sind.

3. Setze Deine Prioritäten neu.

Mit welchen wichtigen Aufgaben beginnst Du täglich? Von welchen trägen Gewohnheiten verabschiedest Du Dich ab sofort? Welche förderlichen installierst Du stattdessen?

4. Arbeite kontinuierlich an Deinem Mindest.

Sei wach für scheinbare Hindernisse im Außen. Es sind Deine Grenzen im Kopf. Verliere Dich gleichzeitig nicht im Dauergrübeln, sondern hol Dir ein ehrliches, motivierendes Sparring ab. Von Gleichgesinnten, Powerpartnern oder Deinem Mentor.

5. Verinnerliche Dranbleiben und Durchziehen.

Einmal diesen faszinierenden Flow in Deinen Körperzellen abgespeichert, ist jede Pause purer Genuss. Weil Du weißt, dass Du nicht drin hängenbleibst, sondern umso kraftvoller wieder einsteigst.

6. Auf welchen Nebenschauplätzen verballerst Du Deine Energie?

Bist Du Mail-Dauercheckerin? Kramst bei jedem Pling eifrig in Deinem Postfach? Putzt die Bürofenster? Mühst Dich mit Buchhaltung ab?

Delegieren heißt das Zauberwort. Hol Dir Experten an Deine Seite. Bleib im Fokus. Widme Dich 100%ig Deinem Kernbusiness.

7. Widerstehe kollektiver Deckelei.

“Du bist noch nicht weiter? Wie cool!! Bei mir klemmt’s auch.”. Abklatsch. Kaffeetrinken. Alibi gesichert.

8. Umgib Dich mit Menschen, die das Leben lieben, lustvoll ihre Ziele verfolgen und die Welt bewegen wollen.

Halte Dich fern von Energieräubern. Diese dürfen in Liebe und Wertschätzung auf ihrem heiligen Fleckchen stehenbleiben.

9. Sei konkret und verbindlich.

Mach den Unterschied. Nicht mit Worten, sondern setze klare Handlungen.

 

Und denen, die sich um Deine Augenringe sorgen, schenkst Du ab sofort Dein schönstes Lächeln, wünschst ihnen Glück und ein langes Leben.

 

Herzlich, Katl