Meine Gedanken galoppieren. Allen voran die bangen Fragen: Was mache ich hier? Warum bin ich hier? War/ist das echt schon dran?

Gefolgt vom (absolut sinnfreien) Argument: Hat doch vorher eigentlich ganz gut gepasst. …

Als ob ich nicht seit Wochen ahne, spüre, weiß, dass Inside was ruckelt.

Der Hang zum Drama war nicht zu leugnen. Mein ganz persönliches Schwere-Programm sprang verlässlich an.

Rückblickend – klar – stand ich kurz vorm Sprung auf die nächste Ebene. 

Der Ebenensprung ist mein persönliches Bild von Wachstum. Inspiriert vom großartigen Jorge Bucay.

Wir bewegen uns auf Ebenen. Sind wir neu auf einer, stehen wir links in der Ecke. Unsicher. Abwartend. Mit dem nicht sonderlich erbauenden Gefühl, dieser Ebene nicht wirklich gewachsen zu sein.

Samt allen Ängsten und Mindfuck vom Feinsten erkunden wir den neuen Bereich. 

Setzen zögerlich erste, sachte Schrittchen.

Und erliegen fast der Versuchung, umzukehren. Eins drunter hatte es doch “eigentlich” ganz gut gepasst.

Wäre da nicht der süße, verlockende Sog, den Menschen kennen, die sich auf ihren ureigenen Weg gemacht haben. 

Menschen, die tief in sich spüren, dass Umkehren und Rückwärtsgang nicht wirklich funktionieren. Weil sie eindeutig auf Kosten von Lebendigkeit, Freude und Freiheit gehen.

Irgendwann sind wir dann den Herausforderungen dieser Ebene souverän gewachsen und steuern sehr verlässlich auf den kleinen, schmalen Aufgang zu, der uns zur nächsten Stufe führt.

Selbstverständlich inclusive der erneuten anfänglichen Unbewusstheit, dem Widerstand, der Wachstumsschmerzen.

 

Ok, soweit die wohlige, berührende Theorie.

 

Gecheckt hatte ich den (theoretischen) Ablauf – mal wieder – als ich auf den Höhepunkt zuraste. Oder besser: auf den verdammt engen Kanal, durch den ich mich anfangs – auch wie immer – nicht durchzwängen wollte.

Umso erleichterter war ich, als die Glühbirne aufleuchtete.


Die erste Einsicht: Mindset-Arbeit, Selbsterkenntnis, inneres Learning und Wachstum werden immer subtiler. Ohne stetige Wachheit und Präsenz läuft quasi nix.

Die zweite Bewusstwerdung war ein gigantischer Durchbruch:

Beim berühmten Schritt aus der Dusche (Genau hier greife ich meine verrücktesten, besten Ideen bzw. erlebe ich meine hellsten Mindset-Erleuchtungen.) wurde mir klar, dass ich mich zwar auf einem deutlich höheren Erfolg- und Reichtums-Level bewege als meine HKF, sich jedoch unbewusst das alte Ziebart’sche Familienmuster eingeschlichen hatte:

 

Es geht schwer. Ich muss alles alleine machen und sehr, sehr viel davon.

Bääähmm!! 

 

Ich stehe benommen und tropfend auf der pinkfarbenen Duschvorlage.

Gleichzeitig unglaublich erleichtert. Die berühmten Schuppen fallen mir von den Augen. Ich weiß just in diesem Moment, dass ich einen verdammt harten Brocken entschärft habe.

Das Geniale ist ausserdem, dass ich nicht ein Zentimeterchen analysieren oder deuten will.

Nach knapp fünf Jahren intensivem Mindest-Prozess weiß ich, dass ich mich damit nicht aufhalten will, mich von angestrengtem Verstehen-wollen nicht abhalten lasse.

Ich vertraue. 

Das nächsthöhere Lebens- und-Business-Level lockt zu verführerisch mit seinen gigantisch neuen Wegen und Möglichkeiten.

 

Ich sinne gelassen nach. Spüre große Demut vor der unglaublichen Macht unseres Unbewussten.

Das alte Familien-Schwere-Ding ist immer wieder eines meiner (penetrantesten) Oberlimits.

Einerseits so klar. Andererseits doch immer wieder beeindruckend neu, anders, irgendwie verkleidet.

 

Jedenfalls bin ich glücklich und erleichtert. 

 

Die sich auftürmenden, scheinbar kaum lösbaren Probleme tragen seit der Megaglühbirne das Prädikat “sowas von machbar”.

 

Ich scharre mit den Füßen und setze neugierig und lustvoll meine ersten Schrittchen auf noch unbekanntem Terrain.

Ich liebe es – das prickelnd Unbekannte und die faszinierende Ahnung, dass eine riesige Lernkurve, gigantisches Wachstum und mitreißende Erfahrungen auf mich warten.

 

Mein Impuls für DICH:

 

Die Frage, ob Du weitergehen sollst oder lieber umkehren, ist völlig normal. 

 

Auch jene, ob Du Dir das Leben unnötig schwer machst und lieber die bleiben sollst, die Du warst und so, wie Dich die meisten anderen haben wollen.

Und ja klar, kannst Du machen. Es ist Deine Entscheidung.

Was Du allerdings ganz sicher nicht kannst, ist, wieder die Frau zu werden, die Du warst, bevor Du begonnen hast, wach zu werden, zu hinterfragen, von echter Freiheit zu kosten. …

Es ist und bleibt Deine Entscheidung.

 

Weil: Das hier ist Dein Leben.

DEIN MEGAGEILES LEBEN.

Herzlich, Deine Katl

 

PS: Wenn Du sowas von Bock hast auf, Dich auf Deine nächste Ebene zu beamen, gleichzeitig spürst, dass Du alleine nicht wirklich raufkommst, dann könnte ein BUSINESS TALK mit mir dran sein – ein kostenfreies, 35minütiges Gespräch, in dem wir schauen, wo Du stehst, wo Du hinwillst, wo Du nicht weiterkommst, ob ich Dich unterstützen kann, und wie unsere (mehrmonatige) Zusammenarbeit aussehen könnte. … Hier kannst Du Dein Date mit mir buchen: https://katrinziebart.youcanbook.me

Ich freu mich auf DICH❤️