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So kurz vorm Jahresende 2016 warf mich das Leben auf die Bretter. Genau in der vorletzten Dezemberwoche. Klar, dass ich damit keinen Zentimeter rechnete. Die unangenehmen Dinger passieren bitteschön im laufenden Jahr und nicht kurz vorm Abschluss.

Mit Sicherheit lächelt das Leben jetzt gerade sehr weise und liebevoll. Und ja, ich habe (wieder) richtig viel gelernt.

Entgegen meiner üblich hochgeschäftigen Betriebsamkeit bis kurz vor Weihnachten, gönnte ich mir in jenem Dezember ab der zweiten Monatshälfte ein langsames Runterfahren. Es sollte ein besinnlicher, entspannter Jahresausklang werden.

Innerlich war ich mehr als bereit für meinen Rückblick auf ein wirklich geniales 2016 und freute mich auf einen Tag zwischen den Jahren, an dem ich feierlich meine kleinen & großen Erfolge würdigen wollte.

Es kam anders. Wirklich ganz anders …..

Wer mich kennt, weiß, dass ich meine persönlichen Geschichten gerne erzähle und teile. Weil sie mich zu der Frau machten, die ich heute bin. Weil ich wirklich echt kuriose Dinge erlebte, keinen Umweg und keine Wachstumsschmerzen auf meinem Weg ausließ und ahne, wie es Dir manchmal oder öfters als Einzelkämpferin im täglichen Geschäft geht.

Die 2016-Jahresend-Story gebe ich irgendwann auch preis. Im Moment braucht sie stille Selbstreflexion und Verarbeitungszeit. Für den Status nette Begebenheit oder lustige Lebens-Story ist es einfach noch zu früh.

Erstmal nur so viel: Ich fiel heftig auf die Nase ließ nicht nur jede Menge Nerven, sondern auch ganz paar Euros.

Da saß ich nun kurz vor Weihnachten, tief erschüttert in meinem Vertrauen und hatte die Wahl: Drama und Liegenbleiben? Die alte Nummer von früher also … Oder tief durchatmen, Wunden lecken, aufrappeln, aufstehen, Krone wieder aufsetzen und weitergehen? Um handfeste Erfahrungen reicher, reifer, größer.

Na klar entschied ich mich für die zweite Variante.

Ich war viel zu weit und glaubte viel zu sehr an mich und meinen Weg, als dass ich zurückfiel in Opferrolle und Rückwärtsgang.

Eine wunderbare Freundin war in den letzten Tagen fest an meiner Seite, fing mich auf und hörte mir zu, wenn ich fürs Verstehen und Loslassen darüber reden wollte.

Erwartungsgemäß meldeten sich schnell und verlässlich sämtliche alten Muster und Prägungen, die mich viele Jahre fest im Griff hielten. In alt bekannter Präsenz buhlten wieder erwachte Selbstzweifel, Existenzängste und Mangeldenken um meine Aufmerksamkeit.

Und weißt Du, was die genialste Erkenntnis dieser ganzen komischen Geschichte ist?

Das Alte und Destruktive hat keine Macht mehr über mich!!

Wow, ich krieg‘ gerade einen riesigen Gänsehautschub …..

Ich bin frei von Groll. Vollverantwortlichkeit ist meine unerschütterliche und verinnerlichte Lebenshaltung.

Ich bin frei von Existenzängsten. Wie geil ist das denn? Mein mit Panik angereichertes Brückenbild gehört der Vergangenheit. Ich bin überzeugt, dass mein Einkommen stetig steigt, und ich die eingebüßte Kohle locker wieder verdiene.

Ich bin frei von Selbstzweifeln. Ich glaube tief und fest, dass mich nichts in diesem Leben (mehr) umhaut. Ich bin jeder Situation gewachsen.

Ich bin frei von Mangeldenken. Es ist genug für alle da, auch für mich. Sowas von!

Ich bin randvoll mit Liebe und Vertrauen ins Leben. Und ehrlich? Jetzt könnte ich heulen … aus Freude, aus Glück, aus purer Lebenslust.

Kein Schritt war umsonst. Kein kleiner Zwischenfall. Kein heftiger Rückschlag.

ALLES hat mich wachsen lassen und bereit gemacht für das genialste Abenteuer ever – ein Leben in Vollverantwortlichkeit, Selbstwirksamkeit, Fülle, Liebe, Lust, Freiheit.

Am Tag vor Silvester fasste ich den wichtigen Entschluss, NICHTS zu bereuen. Ich gehe aufrecht und mit einer Riesenladung Kraft, Energie und Entschlossenheit in mein neues Jahr.

Meine Botschaft an Dich: Es wird immer wieder Situationen in Deinem Leben geben, die Dich voll auflaufen lassen und auf den ersten Blick massiv hindern am Vorwärtskommen und Ziele erreichen.

Mit dem zweiten und dritten Blick wirst Du erkennen und verstehen, dass jedes Problem eine Chance ist. Eine riesengroße.

Wenn Du hier dranbleibst und statt Aufgeben den tiefen Sinn suchst und findest, bist Du mitten drin im Lebensfluss.

Tiefes Vertrauen in Dich und ins Leben sind der Schlüssel für alle Deine Herausforderungen.

Nichts geschieht ohne Grund.

Versuch also bitte gar nicht erst, nach Schuldigen zu suchen. Und kasteie Dich bitte genauso wenig selbst. Halte kurz inne, hol‘ Dir enge Vertraute an Deine Seite und geh‘ rein in den Sturm.

Sei Dir dabei immer bewusst:

DAS LEBEN LIEBT UND UNTERSTÜTZT DICH.

Manchmal will es vielleicht wissen, ob Du es wirklich ernst meinst mit Deinen Zielen und Plänen. Gleichzeitig IMMER wird es Dir entgegenkommen, wenn Du den ersten Schritt machst. Und zwar mit mindestens drei ganz riesigen.

Hab‘ ich selbst getestet. Stimmt!

Und wenn ich hier so schreibe, spüre ich, dass ich randvoll bin mit Dankbarkeit. Dankbar dafür, dass ich vor einigen Jahren ausgebrochen bin aus meiner kleinen, engen, artig bescheidenen, scheinbar sicheren, stinklangweiligen Welt.

Keine einzelne aufregende und schmerzliche Erfahrung will ich missen. Auch nicht das Ding von Mitte Dezember.

Ich mach‘ weiter. Sowas von jetzt erst recht und extra!

Herzlich, Katl

PS: Ich freu‘ mich wie immer auf und über Deinen Kommentar. Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Welche Einstellung ist Deine bevorzugte in Angelegenheiten, wenn die Krone wackelt und verrutscht oder manchmal runterfällt?