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Kennst Du das? Die innere Unruhe, wenn Du weniger zu tun hast? Das Kribbeln in den Beinen, wenn Du Dir ein Päuschen gönnst? Das schlechte Gewissen, wenn’s leicht geht?

Du ziehst Dir fix das nächste Projekt an Land. Füllst verlässlich alle Lücken im Terminkalender.

Erst wenn Dir das Wasser bis mindestens Kinnhöhe reicht, und Du wie üblich auf dem letzten Loch pfeifst, fühlt sich Dein Tun richtig an.

Dann bist Du erst wirklich in Deinem Element. Du machst ganz wichtig auf fürchterlich gestresst, rümpfst die Nase über Müßiggänger und ahnst, wo diese unbeschwerten Lebensgenießer irgendwann landen werden. Von Nix wird nun mal Nix. Wusste Deine Oma schon.

Überhaupt strengten sich alle an in Deiner Familie und waren fleißig bis zum Umfallen. Du hast Dir ganz beizeiten abgeguckt, wie’s im Leben so läuft.

Der Ansatz, dass Du für Deinen Erfolg schlichtweg in Bewegung kommen musst, ist ein logischer und richtiger. Und einer der deutlich erkennbaren Unterschiede zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen.

Erfolgreiche Menschen sind fokussiert und hochdiszipliniert auf ihrem Weg.

Sie verzichten gern vorübergehend auf Annehmlichkeiten wie bis Mittag ausschlafen, dreimal großer Urlaub pro Jahr, Trallala dort, Trullala da. Sie tun’s mit der Gewissheit, dass sie ihre großen Ziele erreichen und sich dann locker und zehnfach all die coolen, spaßigen Dinge gönnen werden.

Wo genau ist nun der Grat zwischen Dauerschuften, trotzdem im Mangel stecken bleiben und wirklichem Erfolgskurs?

Mir ist die Glühbirne dazu kürzlich so richtig angegangen. Ich hatte zuvor bereits hartnäckige, innere Muster erkannt. Eines davon hieß „Selbst und ständig“. Kennst Du vielleicht auch.

Damit dachte ich, ist die Schufterei-Nummer entschärft. War sie aber nicht. Ich hortete weiter Arbeit und Projekte.

Erst als mir mein Coach den Kopf wusch – so richtig – erkannte ich, dass ich eifrig dabei war, mich zu verzetteln und (erneut) den Fokus zu verlieren.

Mein Seminar-Business nahm Ende letzten Jahres herrlich Fahrt auf. Ich war glasklar positioniert. Die Strategie zündete.

Just in dem Moment war ich der Meinung, nun noch schnell und nebenher ein Online Produkt rocken zu müssen. Online ist in. Der totale Hype. Ich muss unbedingt dabei sein.

Als ich mir in einem wachen Moment die gleichen unbequemen Fragen stellte, mit denen ich liebend gern meine Klienten ins Schwitzen bringe, erkannte ich, dass ich eine der stärksten Lebensansichten meiner Mutter zu meiner eigenen gemacht hatte.

Unbewusste Prägungen – all die Überzeugungen, Glaubenssätze und Weisheiten, die wir übernommen haben von unseren Eltern, Großeltern, Urgroßeltern – sind MACHTVOLL.

Sowas von MACHTVOLL !! Sie geben den Ton an. Du zappelst wie eine Marionette entsprechend Deiner unbewussten Programmierung durch’s Leben.

Wenn Du in Deiner Kindheit z.B. gelernt hast, dass Du Dich anstrengen musst, dann tust Du das. Du schuftest wie eine Bergarbeiterin aus dem 18. Jahrhundert. Solange, bis Du das Spiel durchschaust.

Du schiebst zwar keine Karren mehr aus dem Stollen, aber Du halst Dir alle möglichen Projekte auf, die Dich verlässlich in Schnappatmung versetzen.

Statt mich ausschließlich auf mein Seminar- und Coachingbusiness zu fokussieren, die beginnende Leichtigkeit zu genießen und hier so richtig bekannt und erfolgreich zu werden, machte ich meinen Timer wieder dicht. Richtig dicht !!

Das ist übrigens die Krux an unbewussten Prägungen. Sie sind uns – klar – nicht bewusst. Sie werden weitergereicht auf der unbewussten Ebene. Von Generation zu Generation.

Könnte also glatt sein, dass Du ganz paar Gewohnheiten im Gepäck hast, die hundert Jahre und mehr auf’m Buckel haben.

Meine neueste Erkenntnis: Ich muss Viel machen. Richtig Viel. Es muss schwer sein. Darf nicht leicht gehen.

Eine typische Last der Kriegsgeneration. Und ein zutiefst verinnerlichtes Ziebart’sches Familienmuster. Wir lebten es. Alle. Es war vertraut, geläufig, wirkte unerkannt.

Als mir das klar wurde, verstand ich, warum ich immer und ständig und überhaupt mindestens 20 Bälle gleichzeitig in der Luft halte. Sobald einer ausjongliert ist, müssen am besten gleich zwei neue her.

Meine Botschaft an Dich:

• Wenn Du dauererschöpft bist, weil Du immer viel arbeiten MUSST und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommst, lohnt sich der prüfende Blick auf Deine Herkunftsfamilie.

Wie reden Deine Eltern über Arbeit? Wie über Erfolg? Was erwarten sie vom Leben? Freude und Fülle? Oder reden sie sich seit Jahren ein, dass sie doch „eigentlich“ zufrieden sein können? Weil das Leben so sehr hart und schwer ist?

Welche beliebten Familienmottos fallen Dir ein? Hier darfst Du unbedingt sehr neugierig sein. Du hast sie mit Sicherheit übernommen. Mehr als Dir recht und lieb ist.

Wie ist Deine Sprache? Welche Floskeln benutzt Du gern? Selbst und ständig? Oder ähnliche Sprüche? Deine Worte sind hörbare Gedanken. Deine Gedanken werden beeinflusst von Deinen unbewussten Prägungen.

• Wie sieht’s in Deinem Leben aus? Deine aktuelle Situation spiegelt Dir zu 100% Dein Denken. So wie Du lebst und arbeitest, hast Du in den letzten Jahren gedacht. Alles bewiesen von der Hirnforschung. Und wenn’s schwer ist, und Du Dich sehr oft überfordert fühlst, erwartest Du in Deinem Denken nichts Besseres vom Leben (und bist auch noch fest überzeugt, dass das so stimmt).

Meine beste Erkenntnis nach intensiver Selbstreflexion:

Das Leben ist pure Freude und Fülle. Hurra !!

Erfolg macht Spaß und geht leicht. Komm‘ rüber auf die Sonnenseite!!

Wenn Du Dich einmal durch den Müll Deiner alten Begrenzungen durchgewühlt hast, wird es Dir wie Schuppen von den Augen fallen. Du erkennst, was Dich alles steuert, und in welche Richtung es Dich drängt.

Du darfst Dich ab sofort verabschieden von „Schwer“ und allen möglichen anderen Lasten. Was ich geschafft habe, schaffst Du genau so.

Nur Mut !! Dein größtes Abenteuer – Dein fröhliches, wunderbares Leben – wartet auf Dich !!

Herzlich, Katrin

PS: Ich freu‘ mich – wie immer – über Deinen Kommentar. Wovon hast Du Deinen Geist befreit? Und lebst jetzt freier und fröhlicher?

PPS: Beim Mindset Seminar gehen wir Deinen uralten, hinderlichen Prägungen auf den Grund. Du lernst, wie Du Dein Denken zu Deinem stärksten Unterstützer in Deinem Leben und in Deinem Business machst. Folge dem Link für weitere Infos: MINDSET SEMINAR