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Kennst Du die große Versuchung für Sätze wie: „Wenn mein Mann mir endlich mehr zuhören würde, hätte ich schon längst eine zündende Idee für mein Business entwickeln können.“? Oder: „Wenn meine Geschäftspartnerin mehr mitziehen würde, hätte ich das verlockende, große Projekt längst umgesetzt.“?

Bei mir ist’s des Öfteren der Nachbar. Wenn der nicht so’n komischer, sturer Typ wäre, hätte ich glatt mehr Spaß beim Wohnen an der guten alten Elbe.

Allerdings ist mein nervender Nachbar im Vergleich zu früher mittlerweile eine echt kleine Nummer. Viele Jahre meines Lebens widmete ich mich sehr intensiv der Rolle als Opfer.

Was sind wesentliche Merkmale von Opfern?

Opfer jammern und klagen, meckern und schimpfen. Opfer suchen die Ursache für ihre frustrierende Situation ausschließlich im Außen. Bei anderen Menschen. Bei den äußeren Umständen.

Opfer suchen auch die Lösung für ihre unbefriedigende und frustrierende Situation ausschließlich im Außen. Bei anderen Menschen. Bei den äußeren Umständen.

Und weil ich eine lange Zeit sehr eng mit meinen Eltern gemeinsam in der Familien-Firma arbeitete, bot es sich bestens an: Die Hauptschuldigen in meinem Leben waren meine Eltern.

Dann gab es noch die allgemein sehr beliebten Dinger wie den Euro, den Mond, den Wind, das Wetter. Mein damaliger Partner bekam natürlich auch eine Riesenladung ab.

Ich kam nicht ein Zentimeterchen auf die Idee, dass ALLES nur mit mir zu tun hat.

Irgendwann wurde ich – Gott sei Dank – stutzig, raffte mein letztes bisschen Willen und Logik zusammen und machte mich selbst zum Projekt. Ich war unermüdlich dabei, mir und meinen inneren Blockaden – Selbstzweifel, Existenzängste, Mangeldenken – auf die Spur zu gehen. Dabei ließ ich absolut nix aus, was mir kleine oder große Wachstumsschmerzen bereitete.

DIE wesentlichste Erkenntnis in meinem sehr intensiven persönlichen Veränderungsprozess war:

MEIN ERFOLG BEGINNT IN MEINEM KOPF !!

Dieser geniale Ansatz ist heute mein Lebenscredo. Ich bin vom Modus „Oh interessant, ich weiß bescheid.“ zur begeisterten Umsetzerin und Macherin geworden.

Zwischen den Beiden – „Ich weiß bescheid, weil schon mal gehört.“ und „Ich tu’s. Ich integriere es in mein Leben. Ich setzte es JEDEN Tag um.“ – liegen übrigens Welten.

Heute genieße ich den genialen Mix aus Selbstwirksamkeit, Vollverantwortlichkeit, purer Lebenslust und Erfolg.

„Geht nicht.“ ist Vergangenheit. Ich suche nach Lösungen statt nach Ausreden und Schuldigen.

Und mein Nachbar, der Gute, zeigt mir jeden Tag auf’s Neue, wie lohnenswert die Frage ist: „Und was hat das Ganze mit mir zu tun?“.

Meine Botschaft an Dich:

DU BIST DER SCHLÜSSEL FÜR DEINE VERÄNDERUNGEN !!

Für die kleinen und großen, für die gewollten und ungewollten.

Du entscheidest, welchen Umgang Du mit Situationen findest, in denen das Leben Dich auf die Bretter wirft. Bleibst Du liegen und klagst? Oder stehst Du (nach berechtigtem Wunden lecken) wieder auf, rückst Deine Krone zurecht und machst – um wichtige Erfahrungen reicher – weiter?

Keiner da draußen ist schuld, wenn Du hilflos auf dem Sofa hocken bleibst und von Erfolg nur träumst, statt ihn aktiv in Dein Leben zu holen.

Wenn Du wirklich Dinge in Deinem Leben verändern willst, wenn Du verführerische Ziele setzen, verfolgen und erreichen möchtest, kommst Du an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Du alleine trägst die volle Verantwortung für Deine Gedanken, Deine Handlungen und für Deine Ergebnisse !!

Also, pack‘s an !! Das neue Lebensgefühl ist sowas von befreiend und genial. Nie und nimmer will ich nochmal Opfer sein. Auch nicht (mehr) beim Nachbarn. 😉

Herzlich, Katrin

PS: Wie erlebst Du das Gefühl von Vollverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit? Ich freu‘ mich auf Deinen Kommentar.