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War das jetzt richtig? Oder die andere Variante doch besser? Was, wenn ich mich falsch entschieden habe??

Seufz … So manche meiner kleinen und großen Entscheidungen raubte mir den einen oder anderen kostbaren Nachtschlaf. Wochen des Ringens vor dem Entschluss, banges Infragestellen danach.

Ganz im Sinne von: „Wenn ich mich für etwas entscheide, entscheide ich mich gleichzeitig gegen etwas anderes.“.

Ein niemals endendes Dilemma also?

Wir können Entscheidungen eine Weile aus dem Weg gehen, sie auf die lange Bank schieben.

Uns einreden, dass der stinklangweilige Job doch gar nicht sooo schlecht ist, die zerrüttete Beziehung jede Menge seliger Erinnerungen birgt, der anstehende Umzug sich in vier, fünf Jährchen einfach besser anfühlt.

Klar ahnen wir, dass uns diese Strategie eine Riesenmenge Energie raubt.

Gleichzeitig fühlen wir uns hilf- und machtlos. Lesen hoffnungsvoll den nächsten Entscheidungsratgeber, der uns allerdings nicht wirklich weiterbringt.

Weil wir auf der rein rationalen Ebene bleiben. Der unseres Kopfes. Jener, mit der wir die allseits beliebten, endlos langen und mindestens genauso sinnlosen Pro-Kontra-Listen machen.

Einer auf diese Weise getroffenen Entscheidung fehlt die Tiefe. Das wohlige Bauchgefühl, welches dem Sturm sämtlicher Danach-Zweifel standhält.

Wo kriegst Du es aber her? Das starke, innere JA?

Ganz einfach. Du brauchst Dein Herz. Für jede wichtige Lebensentscheidung!

Ohne Herz verfitzt Du Dich in all Deinen Aber, in all den Hätte, Könnte, Müsste, Sollte.

Meine Botschaft an Dich:

Du hast immer zwei Möglichkeiten, um eine Entscheidung zu treffen: Mit Deinem Herzen oder mit Deinem Kopf.

Dein Kopf ist unschlagbar was Entscheidungen in Mathe angeht. Oder wenn Du das Kleingedruckte in einem Vertrag studierst.

Bei wichtigen, wegweisenden Entscheidungen in Deinem Leben ist Dein Kopf allerdings kein guter Ratgeber. Weil Du zu 90% auf der emotionalen Ebene funktionierst. Und Deine Gefühle Dir ziemlich schnell und äußerst hartnäckig zeigen werden, was sie von Deiner Kopfentscheidung halten.

Um Deine ureigene Entscheidung treffen zu können, brauchst Du die Stimme Deines Herzens. Die Stimme Deiner inneren Weisheit.

Stelle Dir bei wichtigen Entscheidungen – Bleibe ich in dieser Beziehung? Kündige ich meinen Job? Zieh ich in die Großstadt? – immer folgende Fragen:

Erweitert die Entscheidung, die Du treffen willst, Dich? Deine Zukunft? Die Möglichkeiten in Deinem Leben?

Ja? WIRKLICH? Dann ist die Antwort JA. Egal wie bedrohlich die kurzfristigen Auswirkungen im Augenblick mit den Zähnen fletschen mögen.

Macht die Entscheidung Dich kleiner?

Lässt sie Dich schrumpfen und reinrutschen in eine falsche Rolle? Bringt sie Dich zum Schweigen? Wird sie Dich hemmen oder einengen? Dann ist die Antwort NEIN!!

Egal wie sicher oder unsicher die ersten Wochen werden können. Blicke weiter. Schau auf die langfristigen Auswirkungen.

Was passiert, wenn Du Dich für die einengende Variante entscheidest?

Was wird aus Deinen Träumen und Wünschen? Wer bist Du dann? Wo stehst Du in einigen Jahren?

Bist Du unterwegs auf der Strecke geblieben? Eingeklemmt im Leben anderer? Das eigene blöderweise verpasst?

Kurzfristig kann es unbequem werden und echte Veränderung bedeuten: Neuer Job. Beginn einer schwierigen Diskussion. Beziehungsende. Single. Ungewisser Neubeginn.

Gleichzeitig findest Du das beste, erfüllteste Leben selten auf dem bequemsten Weg. Der steinige ist ehrlicher.

Denke bitte immer daran:

Du bist hier auf dieser Welt für das, was wahr ist für Dich, statt sicher im Moment.

Dein Herz zeigt Dir Deine Wahrheit. Wenn Du mutig bist und ihm zuhörst. Und dann – endlich – kannst  Du es spüren: das grenzenlos geniale Gefühl, dass Du DEIN Leben lebst.